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Gegen Antisemitismus

Verbotene Filme – das verdrängte Erbe des Nazi-Kinos

Antisemitismus und NS-Propaganda im Spielfilm am Beispiel von „Hitlerjunge Quex“ und „Jud Süß“


Filmschau für Schulklassen und Jugendgruppen mit Vor- und Nachbereitung

22. – 26. Oktober 2018

8.30 Uhr und 11.00 Uhr

und 24. Oktober 2018
20.00 Uhr

Filmhaus Saarbrücken
Mainzer Straße 8
66111 Saarbrücken

  Einladungsflyer

 



„JUD SÜß“

Plakat Jud SüßDer Filmtitel fasziniert und traumatisiert noch heute die Menschen. Veit Harlans berüchtigter Spielfilm gilt als Inbegriff eines menschenverachtenden, judenverhetzenden Machwerks. Bis auf den heutigen Tag zählt der von Propagandaminister Joseph Goebbels intensiv in seinem Entstehungsprozess begleitete Film zu den meist gesehendsten Filmen in Deutschland. Rund 23 Millionen Bürger im Deutschen Reich haben ihn gesehen, bisweilen in den Formationen von der HJ bis zur Reichswehr, viele aber auch eigenen Wunsch. „Ein ganz großer, genialer Wurf. Ein antisemitischer Film, wie wir ihn uns nur wünschen können,“ vertraute Goebbels schon Tage vor der Premiere seinem Tagebuch an.

Jud Süß, 1940
98 Minuten
Regie Veit Harlan

Ab Klassenstufe 9



"Hitlerjunge Quex“

Plakat Hitlerjunge Quex"Hitlerjunge Quex“ beschreibt die Kämpfe im Berliner Stadtteil Wedding zwischen einem kommunistischen Jugendverband und der aufstrebenden Hitlerjugend. Heini Völker, Sohn einer Arbeiterfamilie, missfällt der ungeordnete Zeltlager-Ablauf bei den Sozialisten, er findet Gefallen an den Ritualen der HJ. Sein Idealismus kostet ihn am Ende das Leben, sein Tod wird zum Opfer-Mythos des Dritten Reiches stilisiert.

Hitlerjunge Quex, 1933
95 Minuten,
Regie Hans Steinhoff

Ab Klassenstufe 8

 

 


 

Die Termine:

 


Kosten:

Für Schülerinnen und Schüler sowie für die Besucher der Abendveranstaltung wird ein Kostenbeitrag von 3,50 € erhoben.

 

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich für alle Vorstellungen mit Terminwunsch und Teilnehmendenzahl beim Landesinstitut
für Pädagogik und Medien.

Tel. 06897 7908-150
E-Mail: kinoseminar(at)lpm.uni-sb.de

Hinweis: Jedes Kinoseminar mit Vor- und Nachbereitung dauert 2,5 Zeitstunden.

 


 

Eine Veranstaltung der Arbeitskammer des Saarlandes in Kooperation mit 

SchulKino Wochen
Arbeitnehmer gegen Rechts
AK-Filmtage

und in Zusammenarbeit mit

Landesinstitut für Pädagogik und Medien
Filmhaus Saarbrücken
Murnau Stiftung

 

 

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