Ihr wollt ein Zeichen setzen für Demokratie, Toleranz und Mitmenschlichkeit, und Flagge zeigen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz?

Dann macht mit bei

„ERINNERT EUCH!“

einer filmischen Spurensuche bei Euch vor Ort. Vor mehr als 80 Jahren sind die Nazis an die Macht gekommen, haben den zweiten Weltkrieg angezettelt und Millionen Menschen ermordet. Die Überlebenden von damals werden immer weniger. Jetzt seid Ihr an der Reihe: Helft mit, die Geschichten von damals weiter zu erzählen, lasst sie nicht in Vergessenheit geraten. Dreht Euren ganz eigenen Film.

Was Ihr dafür braucht?

Eine gute Portion Neugier, euer Handy oder eine Kamera und ein Thema: Die besten Ideen dafür liegen auf der Straße.

Was wir suchen?

Eure Geschichten: Ihr könnt in Eurer eigenen Familie schauen, ob dort noch jemand die Nazizeit selbst miterlebt hat. Fragt ihn doch mal, an was er sich noch erinnert. Vielleicht gab es Eure Schule schon zur Nazizeit? Wie war das damals so, Schule unter dem Hakenkreuz?

Schaut aber auch nach vorn, dorthin wo sich Menschen heute gegen neue Nazis engagieren, vielleicht jungen Geflüchteten Nachhilfe geben, den geflüchteten Eltern bei der ganzen Bürokratie helfen. Auch sie haben eine Geschichte. Erzählt sie uns, wir sind gespannt. Setzt ein Zeichen für Demokratie!
 

Mitmachen

Beim ersten Esther-Bejarano-Filmpreis haben sich viele Jugendliche kreativ mit unserer Gesellschaft auseinandergesetzt und sehr gute Filme geschaffen. Sie hatten aber auch Spaß dabei und wenn Ihr Lust habt, bei der zweiten Auflage 2020 mitzumachen, teilt uns das bitte mit.

Traut Euch, Ihr könnt das! Wir helfen Euch, wenn Ihr Fragen habt, Ideen braucht oder gerade mal nicht weiter wisst. Wendet Euch da gerne an uns.

Alle Videos, die bis zum 20. Juli 2020 bei uns eingereicht werden, nehmen am Wettbewerb um den Esther-Bejarano-Preis teil. Mitmachen lohnt sich: Neben Geldpreisen bringen wir die besten Beiträge ins Kino.

Sie werden bei den Arbeitskammer-Filmtagen gezeigt und im Rahmen der Kampagne „Arbeitnehmer gegen Rechtsextremismus“ präsentiert.

Der Preis

Über die Gewinner entscheidet eine unabhängige Jury.
 

Warum eigentlich Esther-Bejarano-Preis?

Esther Bejarano ist 1924 in Saarlouis geboren und hat die Konzentrationslager Auschwitz und Ravensbrück überlebt. Bis heute engagiert sie sich – auch musikalisch – gegen menschenverachtende Tendenzen und für eine gelebte Erinnerungspolitik. Die Arbeitskammer des Saarlandes und ihre Kooperationspartner möchten die Namensgeberin Esther Bejarano für ihren Mut und ihre Courage ehren.

Teilnahme

Was Ihr noch über den Wettbewerb wissen müsst:
Teilnehmen können alle bis 26 Jahre – einzeln, als Klasse oder Gruppe. Die Videos sollen maximal 8 Minuten lang sein. Was Ihr macht, ist Euch überlassen – Doku, Fiktion, Drama, Interview, Porträt.

Abgabe bitte bis zum 20.7.2020