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Pressedienst vom 26. Januar 2019

Der Esther-Bejarano-Preis: Kreatives Erinnern für Menschlichkeit und Würde

„Erinnern heißt, den Opfern Würde zu verleihen und die Täter zu benennen. Es bedeutet nicht, schuldig zu werden, sondern ist Ausdruck eines bewussten Umgangs mit der eigenen Geschichte und dem Willen, es besser machen zu wollen“, sagt Thomas Otto, Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer des Saarlandes. Deshalb hat die Arbeitskammer des Saarlandes den „Esther-Bejarano-Preis“ initiiert. Jugendliche sind aufgerufen, sich in kurzen filmischen Beiträgen mit ihrer Umgebung und der Geschichte ihres Ortes auseinanderzusetzen. Die Arbeitskammer hat den Filmwettbewerb und den Preis am Samstag, 26. Januar, im Rechtsschutzsaal Bildstock im Rahmen eines Konzert von Esther Bejarano und der Band „Microphone Mafia“ vorgestellt.

Als eine Art Spurensuche sollen Jugendliche die Geschichte und Geschichten aus ihren Heimatorten unter die Lupe nehmen und zutage fördern. Das können Relikte aus der Zeit des Nationalsozialismus sein, aber auch Hakenkreuzschmierereien an der nächsten Bushaltestelle oder mitmenschliche Gesten während der Flüchtlingskrise. Die bis Mitte Juli 2019 eingereichten Beiträge werden von einer Jury unter der Leitung des bekannten saarländischen Filmemachers Tarek Ehlail („Volt“) prämiert und im Rahmen einer Festveranstaltung Anfang September 2019 verliehen. Schirmherr des Esther-Bejarano-Preises ist Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes.

Esther Bejarano ist 1924 in Saarlouis geboren und hat die Konzentrationslager Auschwitz und Ravensbrück überlebt. Sie engagiert sich bis heute für Menschlichkeit und gegen Fremdenhass. Bei ihren Konzerten zeigt sie mit der „Microphone Mafia“, dass man an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte auch mit Lebensfreude und Optimismus erinnern kann.

Wer bei dem Filmwettbewerb mitmachen möchte, meldet sich bis 31. März 2019 an.
E-Mail: erinnert-euch@arbeitskammer.de
Einsendeschluss für die Filmbeiträge ist der 15. Juli 2019.

Der Esther-Bejarano-Preis ist mit insgesamt 3000 Euro dotiert.
1. Platz 1500 Euro
2. Platz 1000 Euro
3. Platz  500 Euro

Die besten Arbeiten werden außerdem im Rahmen der "AK-Filmtage 2020" präsentiert, sowie bei Veranstaltungen der AK-Initiative „Arbeitnehmer gegen Rechtsextremismus“ der Öffentlichkeit gezeigt.

Mehr Infos gibt es unter www.arbeitskammer.de/erinnert-euch


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