Was vor wenigen Jahren noch in Frageform zu formulieren war, ist jetzt mit einem dicken Ausrufezeichen zu versehen. Der demokratische Kern unserer Gesellschaft ist aufgerufen, für die Werte zu streiten, die Deutschland und Europa ausmachen. Vor allem junge Menschen, für die offene Grenzen und freie Meinungsäußerung natürlich und selbstverständlich sind, müssen sich der Gefahren durch Rechtsextremisten und -populisten bewusst sein.

Alle Filme der 12. AK-Filmtage schauen „mit kritischem Blick“ dorthin, wo Fremdenfeindlichkeit und Rassismus unsere Demokratie bedrohen.

Die AK-Filmtage bieten Schulklassen und Jugendgruppen die Möglichkeit, die Welt mit kritischem Blick zu betrachten, Hintergründe zu erfahren und darüber zu diskutieren. Zu allen Filmen steht umfangreiches Informations- und Unterrichtsmaterial zum Download zur Verfügung.
 



Schirmherr der AK-Filmtage: Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur.

Die AK-Filmtage sind eine Veranstaltung der Arbeitskammer des Saarlandes in Zusammenarbeit mit "kino achteinhalb". Medienpartner: Unser Ding.

Flyer der AK-Filmtage zum Download

Folgende Filme werden in diesem Jahr gezeigt:

 

Do, 13. Juni 2019 - Die Unsichtbaren - Wir wollen leben

Spielfilm
Regie: Claus Räfle
90 Minuten, Deutschland 2017

Eröffnungsgäste am 13. Juni: Claus Räfle, Hanni Lévy

Prädikat: Besonders Wertvoll


Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für „judenrein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität. Da ist Cioma Schönhaus, der heimlich Pässe fälscht und so das Leben dutzender anderer Verfolgter zu retten versucht. Und da sind die junge Hanni Lévy, die sich die Haare blondiert, um als scheinbare Arierin unerkannt über den Ku’damm spazieren zu können, Eugen Friede und Ruth Gumpel. Sie alle kämpfen für ein Leben in Freiheit, ohne wirklich frei zu sein.


Unterrichtsmaterial zum Film "Die Unsichtbaren"

Film Blackklänsman

Spielfilm
Regie: Spike Lee
102 Minuten, USA 2018

Oscar 2019 für das beste adaptierte Drehbuch
Filmfestspiele Cannes 2018: Großer Preis der Jury


Die frühen 1970er-Jahre, eine Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche: Der junge Polizist Ron Stallworth tritt als erster Afroamerikaner seinen Posten als Kriminalbeamter im Colorado Springs Police Department an. Entschlossen, sich einen Namen zu machen, startet der unerschrockene Cop gemeinsam mit seinem Kollegen Flip Zimmerman eine aberwitzige und gefährliche Mission: den Ku-Klux-Klan infiltrieren und bloßstellen. Gemeinsam machen sich Stallworth und Zimmerman daran, die Organisation zu Fall zu bringen.

 

Landratsamt Merzig, Großer Sitzungssaal

Spielfilm
Regie: Charlie Chaplin

125 Minuten, USA 1940


Anton Hynkel, größenwahnsinniger Diktator Tomaniens, marschiert hinter dem Rücken seines Verbündeten Benzino Napoloni, Herrscher über Bakteria, in das Nachbarland Osterlitsch ein und verbreitet Angst und Schrecken. So werden die jüdischen Ghettos von den Sturmtruppen Hynkels terrorisiert, unter ihnen auch ein kleiner jüdischer Friseur, der einem gewissen Tyrannen auf erschreckende Weise ähnlich sieht und mit ihm verwechselt wird.

Spielfilm "Aus dem Nichts"

Spielfilm
Regie: Fatih Akin
106 Minuten, Deutschland 2017

Deutscher Filmpreis 2018, Golden Globe 2018 für den besten fremdsprachigen Film


Katja verliert ihren Mann Nuri und ihren Sohn Rocco bei einem Bombenanschlag. Sie ist tief erschüttert. Ihren Schmerz betäubt sie mit Drogen. Als die Polizei das Neonazi-Paar Edda und André Möller verhaftet, schöpft Katja Hoffnung. Der Prozess, bei dem sie von Nuris bestem Freund Danilo Fava anwaltlich vertreten wird, ist anstrengend, doch die Aussicht auf eine Verurteilung der Täter gibt Katja Kraft. Nachdem Verteidiger Haberbeck geschickt Zweifel gesät hat, müssen Edda und André mangels eindeutiger Beweise freigesprochen werden. Katja ist wütend …


Unterrichtsmaterial zum Film "Aus dem Nichts"
 

Einladungsflyer im PDF-Format

Vorstellungen für Schulen, Auszubildende und Jugendgruppen


Wochentags: 8.30 Uhr, 11.30 Uhr und 15 Uhr.


Die Vorstellung um 15 Uhr ist mit Anmeldung auch für Einzelpersonen offen.
Der Eintritt ist frei, allerdings ist eine Anmeldung erforderlich. Wir reservieren Karten in der Reihenfolge der Anmeldung.


Vorstellungen um 19 Uhr für alle

Die Filme von Freitag bis Mittwoch werden auch (Samstag und Sonntag ausschließlich) abends um 19 Uhr zu einem ermäßigten Eintrittspreis von 3,50 € gezeigt. Karten gibt es im freien Verkauf an der Abendkasse.