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Pressedienst vom 20.11.2019

„Im Pflegebereich braucht es dringend eine vernünftige Regelung für die Fort- und Weiterbildung“, fordert Beatrice Zeiger, Geschäftsführerin der Arbeitskammer des Saarlandes, anlässlich des 3. Pflegeforum der Arbeitskammer am Mittwoch in der Kreuznacher Diakonie in Neunkirchen. „Diese kann nicht allein als Pflicht für die Pflegekräfte gelten, auch die Arbeitgeber und die politischen Akteure müssen in die Verantwortung genommen werden und gemeinsam eine Möglichkeit zur Teilnahme schaffen“, betont Zeiger.

Der Pflegeberuf unterliegt mit der Einführung der generalistischen Ausbildung einem großen Wandel und die Anforderungen in der täglichen Arbeit steigen. Allerdings wird es den Pflegekräften oft betrieblich nicht möglich gemacht, Fort- und Weiterbildungen zu besuchen. Deshalb fordert die Arbeitskammer ein generelles Recht auf Weiterbildung, wovon auch die  Pflegekräfte profitieren. „Ein Recht auf Teilnahme an qualifizierenden Weiterbildungen trägt zur Steigerung der Attraktivität des Berufsfeldes bei und ist somit auch ein Beitrag zur Gewinnung von Fachkräften“, so Zeiger weiter.

Diskutiert wurden beim Pflegeforum Unterschiede und Besonderheiten der verschiedenen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie zukünftige Anforderungen an Politik und Arbeitgeber. Themen waren unter anderem das Pflegestudium mit seinen späteren Einsatzmöglichkeiten sowie die Herausforderungen durch die kommende generalistische Pflegeausbildung in der praktischen Anleitung. „Eine umfassende Weiterqualifizierung für Pflegefachkräfte muss einerseits gewährt werden, um steigende Qualitätsstandards in der pflegerischen Versorgung zu sichern und andererseits, um mehr Fachkräfte durch höhere Arbeitszufriedenheit zu binden und akquirieren. Deshalb macht sich die AK für ein Recht auf Weiterbildung stark“, sagt Beatrice Zeiger abschließend.


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