Sie befinden sich bei der Arbeitskammer des Saarlandes - Gute Arbeit

Sprungmarkennavigation

A A+

Inhaltsbereich

"Gute Arbeit" für das Saarland


Was ist "Gute Arbeit"?

"Gute Arbeit" zeichnet sich aus Sicht der Beschäftigten vor allem durch folgende Merkmale aus:

  • ein festes und faires Einkommen
  • eine reguläre, unbefristete Stelle
  • berufliche Entwicklungsmöglichkeiten
  • der Erhalt von körperlicher und psychischer Gesundheit
  • die Gleichbehandlung am Arbeitsplatz
  • eine sinnvolle Tätigkeit
  • humane Arbeitszeiten


Gleichzeitig hat sich der Begriff "Gute Arbeit" aber auch zu einem programmatischen Leitbild entwickelt, das mittlerweile selbst von der EU-Kommission aufgegriffen wurde.

Das Konzept "Gute Arbeit" ist ursprünglich von den Gewerkschaften als "Gegenkonzept zur Verhinderung schlechter Arbeitsbedingungen" entwickelt worden, also als Konzept gegen eine Verschlechterung bereits erreichter qualitativer Arbeitsstandards wie sie mit der Verbreitung prekärer Beschäftigungsbedingungen verbunden ist. Das Leitbild von Guter Arbeit stellt bis heute das Zukunftskonzept gewerkschaftlicher Arbeit in Deutschland dar.

Mittlerweile haben aber auch Arbeitgeberverbände, Unternehmen, Sozialversicherungsträger sowie Bund und Länder erkannt, welchen direkten Zusammenhang es zwischen guten Arbeitsbedingungen auf der einen und Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft auf der anderen Seite gibt, und haben das Leitbild von "Guter Arbeit" für sich entdeckt. Ein prominentes Beispiel ist die „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA), die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt wird.

Politik und Gesellschaft, Beschäftigte und Vorgesetzte sind also gemeinsam gefragt, wenn es um das Ziel "Gute Arbeit" geht.

 

"Gute Arbeit für das Saarland"

Herausforderungen für die Landesregierung und die Arbeitskammer

Das Saarland ist mit der Abwanderung junger qualifizierter Fachkräfte, einem hohen Anteil an Produktionsarbeitsplätzen mit überdurchschnittlichen gesundheitlichen Belastungen, einem gestiegenem Durchschnittsalter der Belegschaften und der Zunahme prekärer Beschäftigungen konfrontiert. Zeit- und Leistungsdruck, gesundheitliche und psychische Belastungen, Niedriglohnbeschäftigung, Arbeitszeitflexibilisierungen, unsichere und prekäre Beschäftigungsformen wie Minijobs, Werkvertrags- und Leiharbeit prägen immer stärker die saarländische Arbeitswelt.

Ausgehend von der Erkenntnis, dass sich gute Arbeitsbedingungen, eine hohe Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit und eine sozial verantwortliche Unternehmensführung positiv beeinflussen, hat die saarländische Landesregierung im Koalitionsvertrag für die 15. Legislaturperiode (2012-2017) das Konzept der "Guten Arbeit" in den Fokus ihrer politischen Strategie gestellt. Dazu wurden im Kapitel Arbeitsmarktpolitik konkrete Maßnahmen zur Umsetzung Guter Arbeit, Eindämmung atypischer Beschäftigungsformen und Festlegung von Lohnuntergrenzen formuliert.

Auch die Arbeitskammer des Saarlandes ist seit ihrem Bestehen mit Beratungsaktivitäten, Bildung und Forschung an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen der saarländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer beteiligt. "Gute Arbeit für das Saarland" war bereits im Jahr 2009 Titel des Jahresberichtes der Arbeitskammer, der dann Eingang in die Programmatik des Landes gefunden hat.

Vor diesem Hintergrund hat das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr die Arbeitskammer mit dem Projekt "BetriebsMonitor Gute Arbeit Saar" beauftragt .


 


Das Projekt "BetriebsMonitor Gute Arbeit Saar"

 

 

 

Suchbegriff eingeben

Rechter Inhaltsbereich




GESCHLOSSENER BEREICH

   Zum Login

www.website-check.de

 

 

 

 




AK-Mitgliedsbeitrag 2016 + 2017

Zum Downloaden




Sozialversicherung 2016 + 2017
Alle Grenzwerte auf einen Blick

Die Arbeitskammer in 90-Sekunden erklärt.

 

 

Bildungszentrum der Arbeitskammer



Zeitschrift der Arbeitskammer

 

 

Jugendwebseite der
Arbeitskammer

 

 

"Weiterbildungs-
 datenbank Saar"

Interkulturelles Kompetenzzentrum
der Arbeitskammer

 

 

Beratungsstelle für sozialverträgliche Technologiegestaltung



nach oben