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Arbeitskammer Schriftenreihe

Die Arbeitskammer im Saargebiet und die Arbeitskammer des Saarlandes bis zur Rückgliederung 1957

Harald Glaser: "Ein langjähriger Wunsch der Arbeitnehmerschaft"
Die Arbeitskammer im Saargebiet und die Arbeitskammer des Saarlandes bis zur Rückgliederung 1957
Schriftenreihe der Arbeitskammer des Saarlandes, Band 2


Titelblatt Buch zur AK-GeschichteArbeitskammern gibt es in Bremen und im Saarland, in Österreich und Luxemburg. Sie vertreten die Interessen der Arbeitnehmer durch Gutachten und Vorschläge für Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung und bieten Beratungsleistungen und Bildungsmöglichkeiten an. Die Arbeitskammer des Saarlandes bildet eine feste Einrichtung im politischen Leben des Landes. Nur wenig bekannt ist, dass es schon während der Völkerbundsverwaltung nach dem Ersten Weltkrieg im damaligen Saargebiet eine Arbeitskammer gab.

Nach einem Überblick über die deutsche Arbeitskammerdebatte in Kaiserreich und Weimarer Republik und über vergleichbare Entwicklungen in anderen Ländern werden Gründung und Wirkungsweise beider Arbeitskammern in ihren zeitgeschichtlichen Bezügen dargestellt. Die Arbeitskammer des Saargebietes entstand vor dem Hintergrund der konfl iktreichen Anfangszeit der Völkerbundsverwaltung. Ihre Tätigkeit und Einflussmöglichkeiten sind im Zusammenhang mit der Arbeits- und Sozialpolitik der Regierungskommission zu sehen.

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Die Einheitsgewerkschaft im Saarstaat 1945 – 1955/57

Demokratisierungsbeitrag, Krisenerfahrung und Sozialkonflikt

Frank Hirsch: Die Einheitsgewerkschaft im Saarstaat (1945-1955/57)
Demokratisierungsbeitrag, Krisenerfahrung und Sozialkonflikt
Schriftenreihe der Arbeitskammer des Saarlandes, Band 1



Mit der Gründung der Einheits­gewerk­schaft der Arbeiter, Angestellten und Beamten des Saarlandes am 29. Oktober 1945 begann schon wenige Monate nach Kriegsende wieder organisiertes gewerkschaftliches Leben. Auf dem Höhepunkt hatte sie etwa 120.000 Mitglieder und war in 14 Einzel­gewerkschaften organisiert. Sie entwickelte sich schnell zu einem wichtigen sozial­politischen Akteur mit hoher gesellschaftlicher Akzeptanz. Sei es der Wiederaufbau der Betriebe, der Kampf für eine gerechte Entlohnung oder die Etablierung demokratischer Struk­turen und Grundsätze: Angesichts der großen Herausforderungen nach der Nazi-Diktatur engagierte sich die Ein­heits­gewerkschaft auf vielfältige Weise.


Wegen des strikt profranzösischen Kurses von Johannes Hoffmann geriet die Einheitsgewerkschaft zunehmend in Konflikt mit der Saarregierung. Besonders der „Industrieverband Bergbau“ erwies sich als oppositionelles Zentrum zur autoritären politischen Führung. Der „IV Bergbau“ wurde deswegen verboten. Die Einheitsgewerkschaft durchlief in der Folge eine existenzielle Krise, die nach der Ablehnung des Saarstatuts 1955 durch die saarländische Bevölkerung schließlich zur Auflösung und zum Aufgehen im neuen DGB Saar führte.

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