Volker Hielscher unter Mitarbeit von Maria Zörkler und Bastian Waschbusch

Die vorliegende Veröffentlichung dokumentiert die Studie, die vom Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) im Auftrag und in enger Abstimmung mit der Arbeitskammer des Saarlandes erstellt wurde.

Die Gesundheitswirtschaft hebt sich in besonderer Weise von anderen Wirtschaftsbranchen ab: Sieist essentiell für die Versorgung der Bevölkerung mit medizinischen, pflegerischen und anderen gesundheitsbezogenenDienstleistungen - also für das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Menschenin den verschiedenen Regionen Deutschlands. Die Steigerung dieser Lebensqualität kann alsunumstrittenes politisches und gesellschaftliches Ziel gelten. Die Gesundheitswirtschaft besitzt darüberhinaus aber eine ebenso herausragende wirtschaftliche und beschäftigungspolitische Bedeutung.

Es sprechen viele Gründe dafür, die Entwicklung der Gesundheitsbranche näher in den Blick zu nehmen. Folgende Fragestellungen wurden im Rahmen dieser Analyse in den Vordergrund gerückt:

  • Wie lässt sich das typische Profil der Gesundheitswirtschaft im Saarland skizzieren? Welche tragenden Unternehmen und Institutionen prägen die Branche?
  • Welche ökonomische Bedeutung hat die Gesundheitswirtschaft innerhalb der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung?
  • Wie hat sich das Beschäftigungsvolumen entwickelt und wie ist die Beschäftigungsqualität in der Branche zu beurteilen?
  • Welche arbeits- und versorgungspolitischen Herausforderungen werden aus der Betrachtung der Gesundheitswirtschaft erkennbar?
  • Welche Ansatzpunkte bestehen für die Förderung und Weiterentwicklung der Branche im Saarland?

Die vorliegende Branchenstrukturanalyse für den saarländischen Gesundheitssektor wurde von der Arbeitskammer des Saarlandes gefördert. Diese Expertise bildet eine Ergänzung der Branchenanalyse, die die Arbeitskammer im Mai 2017 vorgelegt hat (J. Boos 2017).

Sie können die AK-Texte hier im PDF-Format kostenlos downloaden:

AK-Texte "Beschäftigung und Arbeit in der saarländischen Gesundheitswirtschaft"