Der dritte Teil aus unserer Spezial-Reihe „AK-Analyse – Wege aus der Corona-Krise“ ist jetzt online. Die neue Ausgabe widmet sich auf vier Seiten dem Themenschwerpunkt „Digitale Bildung – von der Ausnahmesituation ins digitale Bildungsneuland“. Von besonderem Interesse sind hierbei Fragen nach digitaler Teilhabe und Chancengleichheit. Auch in diesem Bereich sind durch die Corona-Pandemie die Versäumnisse vergangener Jahre wie unter einem „Brennglas“ offen zu Tage getreten. Hierbei zeigt sich auch, dass die digitale Spaltung vor allem jene Kinder und Jugendlichen betrifft, die ohnehin bereits tagtäglich mit sozioökonomischen Benachteiligungen zu kämpfen haben.
Bei allen Defiziten lässt sich jedoch auch festhalten, dass Digitalisierung und digitale Bildung durch die Krise einen enormen Schub erhalten. 50 Millionen Euro zusätzlich beabsichtigt das Land bis 2024 zu investieren. Aus Sicht der Arbeitskammer ist es jetzt dringend notwendig, die richtigen Lehren aus der Krise zu ziehen. Das bedeutet auch: Wir brauchen nachhaltige strukturelle Lösungen statt befristeter Programme. Der Erwerb „digitaler Kompetenzen“ stellt aus AK-Sicht eine wesentliche Voraussetzung zur sozialen und aufgeklärten Gestaltung der digitalen Transformation dar. Daher muss die digitale Bildung als Querschnittsbereich der allgemeinen Schulbildung nicht nur durch Infrastrukturmaßnahmen, sondern vor allem auch durch eine Offensive in der Aus-, Fort- und Weiterbildung aller pädagogischen Fachkräfte gestärkt werden.
Die Analyse kann gelesen und ausgedruckt werden: AK-Analyse "Corona hat dem Bildungswesen einen Schub verliehen"
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Ihre Arbeitskammer