Warum nimmt die soziale Ungleichheit seit Jahren zu? Welche Rolle spielen dabei Wirtschaftsstrukturen, Eigentumsverhältnisse und Verteilungsmechanismen? Mit welchen Narrativen werden die beträchtlichen Einkommens- und Vermögensunterschiede gerechtfertigt?
Christoph Butterwegge beleuchtet in seinem Vortrag die Politik unterschiedlicher Bundesregierungen und fragt, weshalb sich die Kluft zwischen Arm und Reich nach der „Zeitenwende“ und zusätzlichen Rüstungsanstrengungen weiter vertieft. Dabei nimmt er den Niedriglohnsektor, den „Um-“ bzw. Abbau des Sozialstaates sowie die Steuerentlastungen für Wohlhabende in den Blick und wirft u.a. die Frage auf, wie sich die Entwicklung aufhalten lässt, dass die Reichen noch reicher und die Armen noch zahlreicher werden. Angesichts der Umverteilung von Unten nach Oben setzt unser Gast eine Rückverteilung des Reichtums auf die Agenda.
Der Vortrag findet am 1. April ab 18 Uhr in der Stiftung Demokratie Saarland in Saarbrücken statt. Er kann auch online über YouTube gestreamt werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Teilnahme in Präsenz wird aus organisatorischen Gründen um Anmeldung gebeten.
Für weitere Informationen und Anmeldung:
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Ihre Arbeitskammer