Gute Arbeit muss weiter Schwerpunkt der Regierungsarbeit im Saarland sein

Pressedienst vom

Das erwartet der AK-Vorstandsvorsitzende Jörg Caspar vom designierten saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans

Die saarländische Landesregierung muss auch unter der neuen Führung die eingeschlagene arbeitnehmerorientierte Politik fortsetzen. Die Arbeitskammer (AK) erwartet vom designierten saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans hier Kurs zu halten. Die im Koalitionsvertragangekündigte Investitionsoffensive sollte ganz oben auf der Agenda stehen. „Eine Kommunalreform darf nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen und auch die Bürgernähe der Politik dürfe nicht verloren gehen.“ so Jörg Caspar, Vorstandsvorsitzender der AK. Die Ansiedlung des Helmholtz-Zentrums sei ein wichtiger Schritt für das Land. Die Hochschulen müssten aber in Gänze weiter entwickelt werden.

Dazu zähle, dass die Grundfinanzierung an den saarländischen Hochschulen insgesamt auskömmlich gesichert und der Sanierungsstau aufgelöst werde. Die Arbeitskammer ist weiterhin ein verlässlicher Partner und freut sich, die bislang gute Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und AK auch künftig fortzuführen. Caspar verweist dabei auf die vorhandenen guten Ansätze, z.B. im Digitalisierungsforum oder auch durch das Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar. Das Saarland hat mit dem Landesprogramm „Arbeit für das Saarland – ASaar“ ein umfangreiches Programm zur Flankierung der öffentlichen Beschäftigung aufgelegt. Mit dem Sonderinvestitionsprogramm Berufsbildungszentren kann die duale Ausbildung gestärkt und damit wichtige Impulse für Wirtschaft und Beschäftigung gesetzt werden. „So muss es weitergehen“, fordert Caspar.

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