„Nicht wegschauen, sondern Haltung zeigen!“

Pressedienst vom

AK-Zeitschrift wirbt für Einsatz aller Bürger zur Sicherung des demokratischen Gemeinwesens

Die aktuelle Ausgabe der Arbeitskammer-Zeitschrift „AK-Konkret“ (Heft 1/2020) widmet sich in einem Schwerpunkt der Bewahrung und Absicherung unseres demokratischen Gemein-
wesens. „Nicht wegschauen, sondern Haltung zeigen!“ Das fordert der AK-Hauptgeschäfts-
führer Thomas Otto angesichts immer deutlicher zutage tretender rechtspopulistischer und rechtsextremistischer Tendenzen. Gerade nach dem jüngsten rassistischen Anschlag in Hanau mit elf Toten müssten „der Staat und alle Demokraten Flagge zeigen“, so Otto.

Auf sieben Seiten stellt „AK-Konkret“ die gesellschaftspolitischen Herausforderungen und Optionen dar, mit denen rechten Spaltern etwas entgegengesetzt werden kann. Thomas Otto erklärt: „In diesen Zeiten brauchen wir eine lebendige und wehrhafte Demokratie und keine Bauernfänger, deren Ziel die Spaltung der  Gesellschaft ist. Wir müssen jetzt einen intensiven, auch kontroversen Diskurs um die wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Zukunft führen.“ Für alle Demokraten gelte, nicht wegzuschauen, sondern Haltung zu zeigen. Rassismus dürfe weder auf der Straße noch in den Betrieben geduldet werden, so der AK-Hauptgeschäftsführer.
Gegen soziale Ungerechtigkeit und Altersarmut müsse die Politik verstärkt aktiv vorgehen. Grundlage für positive Veränderungen in Politik und Wirtschaft sei außerdem „ein Mehr an politischer und demokratischer Bildung an den Schulen, aber auch später im Berufsleben durch ein modernes Bildungsfreistellungsgesetz, das es jeder und jedem ermöglicht, an politischer Bildung teilzuhaben“, erklärt Otto.

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